IBM Cognos TM1 bei der Allianz Global Investors AG

Die Allianz Global Investers AG löste in zwei Etappen ein Hyperion Essbase System durch IBM Cognos TM1 ab. Dienstleister war OLAPLINE.

1. Die Hyperion Rechenzeiten für Währungsszenarien (neue Actual Mai 2009 Rate) war für alle Jahre (2001- heute) und Szenarien (Actual, Budget, Forecast) mit > 30 Std. zu lang.

2. Die Stabilität der Hyperion Essbase Datenbank war aufgrund der Größe (~ 100 Gigabyte) nicht mehr gewährleistet. Es gab Datenverluste.

3. Die Wartung (z.B. neue Strukturen) war sehr zeitintensiv (Restrukturierung der Datenbank)

4. Die Berechnung einer Monats-Einlieferung einer Org.Einheit dauerte > 2 Stunden.

5. Mit der Übernahme von Hyperion durch Oracle war zweifelhaft, ob Hyperion Essbase noch eine Zukunft hat.

Es wurden verschiedene Optimierungsszenarien gefahren :

1. Aufrüstung der Hardware. Ergebnis -> negativ

2. Umstellung vom SUN Unix Filesystem auf OpenSource ZFS. Ergebnis -> Geringe Verbesserung (10 %) , aber Probleme mit der Verwaltung der Cubes und Hyperion Essbase.

3. Umstellung der Hardware von SUN auf Windows X64. Ergebnis -> Deutliche Verbesserung, aber mit 50 % schnelleren Berechnungszeiten immer noch nicht die Wunschvorstellung.

Daraufhin wurde nach Alternativ-Software gesucht und IBM Cognos TM1 in die engere Wahl gezogen. Der nächste Schritt war ein Proof of Concept Modell mit der Firma Avantum.

TM1 bestand dieses POC und in der Folge wurde das Projekt durch OLAPLINE realisiert.

Ergebnis:
- Die Rechenzeiten für neue Währungsszenarien liegt bei IBM Cognos TM1 deutlich unterhalb einer Minute.
- Das Modell wird inzwischen vollständig durch die Fachabteilung betreut und ist damit viel flexibler verwendbar.

Kommentar G.Möller: "TM1 - eine Zeitmaschine"